Frühburgunder

Rote Sorten :: Frühburgunder

  • Allgemeines: Frühburgunder trägt auch die Synonyme "Pinot Madelaine" oder "Pinot Précosse" und zeigt über seine Namensvielfalt seinen genetischen Ursprung als natürliche Mutation des Spätburgunders an. Existierten in den 60er Jahren gerade noch 15 ha im Anbau, setzte sich die Forschungsanstalt Geisenheim als Erhaltungszüchter für die Sorte ein und verhalf ihr zu neuem Aufschwung. Als gut gepflegter kleiner Bruder des Spätburgunders wird er auf kleineren Flächen bevorzugt in den nördlicheren Anbaugebieten, wie die Ahr und Mosel, in den letzten Jahren auch in Großbritannien, angebaut.
  • Traube: Die eher kleine Traube ist relativ kompakt und wenig geschultert. Die Beeren sind deutlich kleiner im Vergleich zum Spätburgunder.
  • Wein: Ziegel- bis dunkelrot, samtige, füllige Rotweine mit angenehmer Säure. Typische Aromen sind Kirsche und Himbeere, die im Wein von Mokka sowie würzigen und rauchigen Aromen begleitet werden.
  • Anbauempfehlung: Der frühe Reifezeitpunkt, meist bereits Ende August spricht für einen Anbau in kühleren, nördlichen Regionen. Die Rebe zeigt einen kräftigen, aufrechten Wuchs bei geringer Geiztriebbildung. Damit bleibt die Traubenzone in der Laubwand gut durchlüftet, was aufgrund der dünnen Beerenhaut von Vorteil ist. Frühburgunder neigt jahrgangs- und lagenabhängig zur Verrieselung und damit zu positiv aufgelockerten Trauben.
Klassische Qualitätsklone mit geringem Ertrag
  • Gm 1, Gm 2, Gm 3
  • Gm 4, Gm 5, Gm 6
  • Gm 7, Gm 7, Gm 8
  • Gm 9, Gm 10, Gm 11, Gm 12

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